Ein fast normaler Mittwoch

Nicht zu fassen, wie schnell die Zeit an mir vorbei rast. Jetzt ist es schon anderthalb Wochen her, dass ich mir einen neuen Look verpasst und mir die Haare blond gefärbt habe. Und genau eine Woche ist seit diesem völlig verrückten Mittwoch vergangen, wo ich morgens um 7 aufgestanden bin, damit ich an diesem Tag mit meinem Programm einigermassen durchkam. Ich hatte nämlich meinem Opa versprochen, ihm dabei zu helfen, ein neues Radio zu kaufen, da er bereits bei den Kameras, die er kürzlich gekauft hatte, masslos über den Tisch gezogen wurde. Mein Opa ist 93, überhaupt nicht internetaffin, dafür umso begeisterter an Technik interessiert – solange es einfach funktioniert und ich ihm alles installiere und einstelle. Das mache ich gerne, schliesslich liebe ich meine Grosseltern und ich will noch so lange wie möglich etwas von ihnen haben! Also haben wir dieses Radio gekauft und da er mit dem Zug in die Stadt gefahren war, half ich ihm, dieses nicht gerade leichte Teil nach Hause zu tragen. Installieren konnte ich den Radio aus Zeitgründen erst am Sonntag und es war richtig schön, das freudige Gesicht meines Opas zu sehen, als er seine Lieblingssender wieder in guter DAB-Qualität empfangen konnte.

Ich hatte gesagt, der Mittwoch sei verrückt gewesen. Bevor ich mich mit meinem Opa getroffen habe, schob ich noch eine Stunde Intensiv-Lernen ein und danach rushte ich nach Hause, zog mich in kürzester Zeit um, schminkte und stylte mich, packte meine Tasche und verliess sage und schreibe keine 35 Minuten später wieder das Haus, um pünktlich beim Frisör zu sein und vorher noch was zum Essen zu kaufen. Natürlich kam ich 10 Minuten zu spät zum Frisör. Gegessen habe ich auf dem Frisierstuhl und während dem Haarewaschen konnte ich auf der Massage-Liege etwas entspannen, bevor es direkt weiter nach Zürich ging.

In Zürich raste ich in meinem neuen Lieblingsschuhen zum vereinbarten Café, wo ich mich mit vielen andern Bloggern zu einem Influencer Briefing traf. Ich war ziemlich beschämt, als ich bemerkte, dass mich offenbar die meisten kennen, denn von fast allen hatte ich noch nie was gehört (ayayay). Aber wir sind ja alle nett in der Blogger-Szene und so fand ich schnell meine Gesprächspartner in Nicole (www.princess.ch), Andrea (www.chic-in-zurich.ch) und natürlich Adi und Valeria (www.littleCITY.ch) die mich ihnen und anderen vorgestellt haben. Vom Event selber möchte ich nicht weiter berichten, aber die Häppchen waren ganz lecker.

Das Highlight des Tages wartete jedoch nur 10 Gehminuten weiter auf mich: die Weltpremiere des ersten interaktiven Kinofilms überhaupt – Late Shift. Ich war bereits ein paar Wochen zuvor zur Medienvorführung eingeladen und umso gespannter war ich auf den Film an diesem Abend. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nicht nur, dass es – ganz klassisch – Hendrix in der Porzellan-Tasse gab, der Film verlief komplett anders als das letzte Mal! Ja, ein Film, der jedesmal anders verläuft! Wie gesagt ist der Film interaktiv, das heisst, bei jedem Entscheidungspunkt wählt das Publikum anstelle des Protagonisten, wie es weiter gehen soll. Ein unglaublich tolles Konzept. Wenn ihr euch weiter dafür interessiert, guckt euch mein Video dazu an.

Danke auch nochmal an Baptiste Planche und Tobias Weber für die Einladung.

  

Und dann hab ich meinen Zug verpasst und mich tierisch über den Umbau des Zürcher Bahnhofs aufgeregt, weil mir die App Gleis 14 anzeigte und der Zug dann aber auf Gleis 34 fuhr und ich ganze 2 Minuten Zeit hatte, vom Tram auf den Zug zu rennen. Tja. Shit happens, es kann nicht alles toll sein an einem Tag!

Aber alles in allem mag ich solche Tage, die fast gar nicht wirklich normal und so richtig das Gegenteil von dem sind, wie meine Mittwoche sonst ablaufen.

Eure Cielle

Ein Gedanke zu „Ein fast normaler Mittwoch

  1. ich finde es einfach klasse und mutig, das dich im internet prärentierst. weiter so.

    mm, könnte ich vielleicht ein autogrammfoto von dir bekommen? danke

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