Diese Sache mit den BHs…

Liebe Frauen, was ist das erste, was ihr tut, wenn ihr nach Hause kommt? Bei mir ist das ganz klar: mich in Gammelklamotten werfen – und bloss raus aus dem BH!

Nein, euch erwartet hier kein „Warum ich keinen BH mehr trage“-Monolog. Noch trage ich BHs. Ansonsten könnte ich mir gleich einen Bart wachsen lassen. Oder aber über eine Brustvergrösserung nachdenken. Da ich in absehbarer Zeit weder das eine, noch das andere beabsichtige zu tun, werde ich auch weiterhin nicht auf BHs verzichten.

Ich muss aber durchaus zugeben, dass so ein Bügel-BH nicht das bequemste Kleidungsstück ist, was die Modebranche sich ausgedacht hat. Wenn der BH nicht genau die richtige Grösse hat, ist er per se schon mal unglaublich unangenehm. Er muss im Umfang genauso passen wie die Körbchengrösse. Ansonsten steht das Körbchen irgendwie komisch ab, wenn man sich bewegt, man zupft ständig an sich rum oder noch schlimmer, der Bügel quetscht sich in die Seite oder in die Brust und tut weh.

Ich war zwar nie bei einer Beraterin, welche die Breite, Länge, Tiefe, Umfang und Gravitationsdiskrepanz meiner Brüste ausgemessen hat, aber es hat deshalb auch ewig gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich die falsche BH-Grösse trage. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll und ich probierte einige BHs in einer anderen Grösse aus und siehe da: aus einem 75A wurde ein 70B, eine viel bessere Passform und ein noch sehr viel höherer Tragekomfort.

Was mich aber immer noch stört, sind die Träger. Sind sie zu weit, rutschen sie ständig runter – besonders im Winter, unter diversen Schichten Klamotten, einem Schal und einer dicken Jacke ist das zum wahnsinnig werden. Sind sie aber zu eng, drücken sie und man verspannt sich. Oder aber der BH wird am Rücken so weit nach oben gezogen, dass er nicht nur von seinem eigentlich zugedachten Platz vertrieben wird, sondern der BH – besonders im Sommer – unter jedem Top hervorlugt. Das wollen wir aber nicht. Das sieht einfach nur scheisse aus.

Ich bin aber sowieso kein Fan davon, wenn man die Unterwäsche sieht. Manchen ist das vielleicht egal, aber ich persönlich mag es nicht einmal, wenn die BH-Träger unter einem Top hervor blitzen. Deswegen besitze ich auch diverse trägerlose BHs. Mit meiner Körbchengrösse habe ich das Glück, diese problemlos tragen zu können. Wie gesagt: Gravitationsdiskrepanz.

Für Silvester allerdings habe ich im H&M etwas noch viel besseres gefunden als einen trägerlosen BH: ein self-adhesive bra. Da ich keine Ahnung habe, wie ich das beschreiben soll – ausser mit den Worten „Körbchen zum ankleben“ – hier ein Bild:

Keine Bügel, kein Rumgerutsche, keine Abdrücke unter dem Top, keine Träger, tolles Tragegefühl und ein schönes Dekolleté. Mittlerweile trage ich diese Art von BHs sogar im Alltag und es fühlt sich toll an!

Hier noch ein Video, wie man einen self-adhesive bra richtig anbringt:

Es gibt ganz verschiedene Materialien und Formen und ich werde in Zukunft bestimmt noch einige ausprobieren. Wie habt ihr so eine Sache mit den BHs? Könnt ihr euch vorstellen, auf BHs zu verzichten, um solche self-adhesive bras zu tragen, oder gar komplett ohne?

Eure Cielle

PS zum Beitragsbild: Eine Szene, die mir jedesmal aus dem Herzen spricht: Alex aus einem meiner Lieblingsfilme Flashdance. Kaum zuhause, gehört der BH ausgezogen.

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